Geboren in Seesen im Harz wurde Charles (Carl) wegen der Unruhen in Deutschland 1848 von den Eltern in die USA geschickt, um die wirtschaftlichen Möglichkeiten vor Ort auszuloten. Ein Jahr später emigrierte die Familie und nachdem sie für verschiedene Klavierhersteller gearbeitet hatten, wurde 1853 Steinway & Sons gegründet. Hier waren Charles und sein Bruder William neben dem Vater stark involviert.
Schon lange mit gesundheitlichen Problemen insbesondere der Atemwege behaftet, reiste Steinway im Juli 1864 nach Europa und kurte mit seiner Gemahlin in Bad Kissingen, aufgelistet als „deutsch-amerikanischer Klavierfabrikant".
Charles Steinway und seine Frau blieben trotz Bitten der Familie zurück zu kommen in Deutschland, eine Rückreise in die USA kam aufgrund bestehender Gesundheitsprobleme nicht in Frage.
Er starb 1865 in Braunschweig an Typhus. Sein Leichnam wurde schließlich ein Jahr später in die USA überführt und er wurde dort beerdigt.
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